Rückführungstherapie nach Sigdell


Prinzipien der Rückführungstherapie

Ausgehend von einem persönlichen Problem (Angst, Phobie, Blockade, Reaktions-, Partnerschafts- oder Verhaltensmuster, Grundstimmung der Trauer, unklare Schuldgefühle, Elternproblematik, Ablehnung der Nähe, usw.; u.U. auch psycho­somatisch bedingte Gesundheitsprobleme) streben wir nach:

- Wiedererleben einer oder mehrerer wesentlich ursächlichen Situation(en) in der Vergangenheit (dann natürlich mehr oder weniger traumatisch, "Urtrauma[ta]" des aktuellen Problems). Sich bewusst werden, was damals geschah (und heute durch die neue Geburt vergessen oder als Kindheitserinnerung verdrängt war).

- Sich wieder der Gefühle in der Situation bewusst werden (im Prinzip kurz zum Höhepunkt des jeweiligen Gefühls gehen, kein "Schwelgen" im Gefühl, kann sich allerdings durch Widerstreben in die Länge ziehen); v.a. seelische (emotionale), aber ggf. auch Körpergefühle. Die Situation durcherleben, bis sie vorbei ist; in einem früheren Leben meistens weiter bis kurz nach dem Sterben.

- Nachher: zurück, um die negativen Gefühlsenergien herauszuholen und zum "Hel­fer" zu bringen, um sie mit seiner Hilfe dort aufzulösen. (Dies schließt eine spirituelle Ebene mit ein und hat natürlich Berührungspunkte mit spirituellem Heilen, sog. "Geistheilen". Der "Helfer" ist unser eigenes unbewusstes Ich, das in einer symbolischen Gestalt konkretisiert wird.)

- Nachprüfen, ob negative Gefühlsenergie in der Situation noch vorhanden ist. Ggf. wiederholen.

- Bei einem Opfererlebnis: Den karmischen Zusammenhang durch das Wiedererleben eines entsprechenden "Täterlebens" aufdecken.

- Aufdecken von evtl. (meistens unbewussten) Schuldgefühlen von jenem Leben oder anderen Situationen her. Diese können normalerweise auch aufgelöst werden.

- Erkenntnis der Zusammenhänge: Erlebnis damals — Problem heute sowie: Opfersituation — vorausgehendes Tätersein (Karma). Die seelenverletzenden Gefühle gehören dorthin und sind vorüber, man braucht sie heute nicht mehr zu haben. Aus dem Zusammenhang heraus das Opfererlebnis als erledigte Lektion sehen und sich so mit der Vergangenheit versöhnen.

- Innere Versöhnung mit Seelen, die damals Täter oder Opfer waren.

- Versöhnung mit sich selbst bezüglich vergangenem Tätersein.

- Aufgelöste negative Gefühlsenergien durch Lichtenergie ersetzen.

In gewissen Fällen auch: Erlebnis einer entsprechenden aber positiven Situation in einer Zeit vor dem traumatischen Erlebnis: Damals keine Angst (Blockade, oder was sonst das Problem beinhaltete), sondern ggf. sogar schön; sich bewusst werden, dass es in solchen Situationen auch heute so sein kann. Das Auflösen von Gefühlsenergien in dieser Weise ist meistens erstaunlich wirksam, vielleicht eben deshalb, weil sich hier etwas auch auf einer geistigen Ebene abspielt. Die u.U. erstaunliche Wirksamkeit wird wohl oft auch daran liegen, dass wir hier wirklich an die wahren Ursachen herankommen können. Wenn es die Reinkarnation doch noch gibt und wenn dann Menschen auch noch Probleme haben können, deren Wurzeln tatsächlich in früheren Existenzen liegen (durch die Seele ins unbewusste Ich herübergetragen), kann man in solchen Fällen nie an die wahre Ursache heran­kommen, wenn man unbedingt die Reinkarnationshypothese ausklammern will!

Wie man sagt: Wer heilt, hat recht …
Text: Jan Erik Sigdell

Therapeuten, die Rückführungstherapie nach Sigdell anbieten:
Postleitzahlenbereich 8
Susan Evers
83254 Breitbrunn
    
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